Hochzeitsbudget planen:
Euer Leitfaden für entspannte Finanzen
Plant euer Hochzeitsbudget ohne Stress — mit klaren Kostenübersichten, Spartipps und smarter Budgetaufteilung.
Euer Budget im Griff
Erstellt in 10 Minuten euren persönlichen Budgetplan. Zugeschnitten auf eure Gästezahl, Prioritäten und verfügbares Budget.
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Das Hochzeitsbudget — für viele Paare ein Thema, das zwischen Vorfreude und Sorge schwankt. Wie viel kostet eine Hochzeit eigentlich? Wo verstecken sich die größten Kostenfallen? Und vor allem: Wie plant ihr euer Budget so, dass ihr entspannt bleibt und am Ende nicht über eure Verhältnisse lebt?
Die gute Nachricht: Mit einem klaren Plan und den richtigen Prioritäten behaltet ihr die Kontrolle über euer Budget. Ihr müsst keine Finanzexperten sein — nur ehrlich zu euch selbst. Dieser Leitfaden zeigt euch Schritt für Schritt, wie ihr euer Hochzeitsbudget realistisch plant, clever aufteilt und dabei das feiert, was euch wichtig ist.
Was kostet eine Hochzeit in Deutschland wirklich?
Die Zahlen variieren, aber eines ist klar: Eine Hochzeit ist eine Investition. Laut aktuellen Studien geben Paare in Deutschland durchschnittlich zwischen 14.000 und 16.000 Euro für ihre Hochzeit aus. Über die Hälfte der Brautpaare bleibt dabei unter 15.000 Euro, während etwa jedes zehnte Paar mit weniger als 5.000 Euro feiert.
Die Spanne ist riesig — und das ist gut so. Eure Hochzeit soll zu euch passen, nicht zu einer Statistik. Was wirklich zählt: Ihr wisst vorher, was auf euch zukommt, und plant entsprechend.
Interessant: Die Kosten hängen stark von der Region ab. In Metropolregionen wie München oder Berlin liegt der Durchschnitt bei 150-250 Euro pro Gast, während Paare in ländlichen Gegenden oft mit 100-150 Euro pro Gast auskommen. Der Grund? Höhere Location-Preise, teureres Catering und generell höhere Lebenshaltungskosten in Großstädten.
Falls ihr noch am Anfang steht und euch fragt, wie teuer eine Hochzeit in Deutschland wirklich ist, findet ihr in unserem detaillierten Kostenüberblick konkrete Zahlen und Beispiele.
Schritt 1: Euer realistisches Budget festlegen
Bevor ihr anfangt, Pinterest-Boards zu füllen und Locations zu besichtigen, braucht ihr eine ehrliche Zahl: Wie viel könnt und wollt ihr ausgeben?
Drei Fragen helfen euch dabei:
- Wie viel habt ihr aktuell gespart? Schaut euch eure Konten an — ohne Selbstbetrug.
- Wie viel könnt ihr bis zur Hochzeit noch sparen? Rechnet realistisch. Wenn die Hochzeit in 12 Monaten ist und ihr monatlich 300 Euro zurücklegen könnt, sind das 3.600 Euro zusätzlich.
- Gibt es finanzielle Unterstützung? Familie, Freunde oder Geldgeschenke? Wenn ja, rechnet nur mit dem, was fest zugesagt ist.
Addiert diese drei Posten — das ist euer verfügbares Budget. Klingt simpel, aber dieser Schritt wird oft übersprungen. Das Ergebnis? Paare planen eine 25.000-Euro-Hochzeit mit einem 15.000-Euro-Budget und wundern sich später über den Stress.
Ein Gedanke zum Thema Schulden: Manche Paare erwägen einen Kredit für die Hochzeit. Das kann funktionieren, wenn ihr einen klaren Rückzahlungsplan habt. Aber: Startet eure Ehe nicht mit finanziellen Sorgen. Eine entspannte, kleinere Hochzeit ist besser als Jahre der Abbezahlung.
Schritt 2: Gästeliste und Budget gehen Hand in Hand
Hier wird es konkret: Die Gästeliste ist der größte Hebel für euer Budget. Warum? Weil fast alle Kosten pro Kopf skalieren — Essen, Getränke, Einladungen, Gastgeschenke.
Die Rechnung ist simpel: Ein Gast kostet durchschnittlich 150-200 Euro (Catering, Getränke, Anteil an Location-Miete). Bei 80 Gästen seid ihr bei 12.000-16.000 Euro — allein für die Bewirtung. Bei 120 Gästen sind es schnell 18.000-24.000 Euro.
Deshalb: Überlegt euch zuerst, wie viele Menschen ihr wirklich dabeihaben wollt. Nicht, wie viele ihr einladen „solltet" oder „müsst". Eure Hochzeit, eure Gäste, eure Entscheidung.
Ein Tipp aus der Praxis: Erstellt drei Listen. Die A-Liste sind eure absoluten Herzensmenschen — die müssen dabei sein. Die B-Liste sind Personen, die ihr gerne einladen würdet. Die C-Liste sind all jene, bei denen ihr euch verpflichtet fühlt. Jetzt schaut euch euer Budget an und entscheidet, wie weit ihr gehen könnt.
Mehr zur Gästeliste und wie ihr sie stressfrei organisiert, erfahrt ihr in unserem Guide zur Hochzeit-Checkliste.
Schritt 3: So teilt ihr euer Budget klug auf
Jetzt wird's strategisch. Ihr habt euer Gesamtbudget und wisst ungefähr, wie viele Gäste kommen. Wie verteilt ihr das Geld jetzt auf die einzelnen Posten?
Eine bewährte Faustregel lautet:
- 50% für Location und Catering — der größte Brocken. Hier gehen im Schnitt 6.000-10.000 Euro weg (bei einem 15.000-Euro-Budget).
- 15% für Fotografie und Videografie — die Erinnerungen, die bleiben. Budget: 1.500-3.000 Euro für einen guten Fotografen.
- 10% für Musik und Entertainment — DJ oder Band machen die Stimmung. Rechnet mit 800-2.000 Euro.
- 10% für Dekoration und Blumen — hier könnt ihr kreativ werden und sparen. Budget: 1.000-2.500 Euro.
- 10% für Kleidung und Styling — Brautkleid, Anzug, Frisur, Make-up. Rechnet mit 2.000-5.000 Euro.
- 5% für Papeterie und Einladungen — Save-the-Dates, Einladungen, Menükarten. Oft unterschätzt, aber wichtig.
Diese Verteilung ist ein Richtwert, kein Gesetz. Wenn euch Fotografie besonders wichtig ist, verschiebt 5% von der Deko dorthin. Wenn ihr eine schlichte Feier in einer günstigen Location plant, habt ihr mehr Spielraum bei anderen Posten.
Mehr Details zur sinnvollen Budgetaufteilung findet ihr in unserem Artikel zum Hochzeitsbudget richtig aufteilen.
Die größten Kostenpunkte im Detail
Schauen wir uns die Hauptposten genauer an — mit realistischen Preisen und versteckten Kosten, die oft vergessen werden.
Location und Catering: Der Löwenanteil
Location-Miete und Bewirtung machen typischerweise die Hälfte eures Budgets aus. Klingt viel? Ist es auch — aber hier feiert ihr schließlich.
Was kostet was?
- Die reine Location-Miete liegt zwischen 500 Euro (einfache Räume) und 3.000 Euro+ (exklusive Venues).
- Viele Locations verlangen eine Mindestabnahme beim Catering — plant damit.
- Für das Catering selbst rechnet pro Person mit:
- 50-90 Euro für ein Menü oder gehobenes Buffet
- 30-50 Euro für ein einfacheres Buffet
- 15-35 Euro zusätzlich für Getränkepauschalen (Softdrinks, Bier, Wein, Sekt)
Die versteckten Kosten: Technik-Miete (Mikrofone, Beamer), Service-Personal (oft 15-20% Aufschlag), Auf- und Abbaukosten, Reinigung nach der Feier und die berüchtigte Umsatzsteuer — 19% auf alles.
Ein Beispiel: Bei 80 Gästen mit 70 Euro pro Person (Essen + Getränke) zahlt ihr 5.600 Euro netto — brutto sind es schon 6.664 Euro. Plus 1.500 Euro Location-Miete. Plus 800 Euro Technik. Ihr seid schon bei knapp 9.000 Euro.
Die gute Nachricht: Es gibt Sparpotenzial. Eine Hochzeit unter der Woche ist oft 20-30% günstiger. Die Nebensaison (Oktober bis April) bringt ebenfalls Rabatte. Alternativ: Buffet statt Menü spart Personal- und Zubereitungskosten.
Noch mehr Details zu Location-Kosten findet ihr in unserem Artikel Was kostet die Hochzeitslocation wirklich.
Fotografie: Spart hier nicht
Die Fotos sind das einzige, was nach dem Tag wirklich bleibt. Deshalb: Investiert hier, auch wenn das Budget knapp ist.
Ein professioneller Hochzeitsfotograf kostet zwischen 1.500 und 3.000 Euro — für 8-10 Stunden Begleitung, Bildbearbeitung und digitale Lieferung. Ein Videograf schlägt mit weiteren 1.200-2.500 Euro zu Buche.
Warum so teuer? Weil ihr nicht nur für ein paar Stunden Arbeit zahlt, sondern für jahrelange Erfahrung, hochwertiges Equipment und oft 20-40 Stunden Nachbearbeitung. Ein guter Fotograf weiß, wann er auslösen muss — und wann nicht.
Spar-Tipp ohne Qualitätsverlust: Bucht den Fotografen nicht für den ganzen Tag. Trauung, Paarshoot und erster Tanz reichen oft — das spart 30-40%.
Musik: Die Stimmungsmacher
Ohne Musik keine Party. Ihr habt zwei Hauptoptionen: einen DJ oder eine Live-Band.
Ein DJ kostet 800-1.500 Euro und bringt meist die komplette Technik mit. Eine Live-Band schlägt mit 1.500-4.000 Euro zu Buche, macht dafür aber richtig was her. Manche Künstler bieten mittlerweile Kombi-Pakete: Live-Musik zur Trauung und beim Dinner, DJ-Set am Abend.
Der häufigste Fehler: Die Location hat keine Anlage, der DJ bringt nur Mischpult und Laptop mit — und plötzlich müsst ihr für 500 Euro Boxen mieten. Klärt das vorher ab.
Dekoration und Blumen: Hier wird's kreativ
Deko kann teuer werden — muss sie aber nicht. Ein Florist mit aufwendigen Arrangements kostet schnell 2.000-4.000 Euro. DIY-Deko mit heimischen Blumen vom Markt bringt euch auf 300-800 Euro.
Die Frage ist: Was passt zu euch? Wenn ihr gerne bastelt und Zeit habt, spart DIY richtig Geld. Wenn ihr zwei linke Hände habt oder keine Lust auf den Stress, gönnt euch den Profi.
Ein Kompromiss: Lasst den Floristen Brautstrauß und Tischdeko machen, den Rest (Kerzen, kleine Deko-Elemente) macht ihr selbst.
Kleidung und Styling: Der große Auftritt
Das Brautkleid liegt bei den meisten zwischen 1.000 und 3.000 Euro — inklusive Änderungen. Der Anzug des Bräutigams kostet 500-1.500 Euro. Dazu kommen Schuhe, Accessoires, Schleier.
Für Styling (Frisur, Make-up) plant 400-800 Euro ein — mehr, wenn ihr ein Probe-Styling und ein Refresh nach der Trauung wollt.
Spar-Tipp: Secondhand-Brautkleider oder Leihdienste sind mittlerweile total normal. Beim Anzug gilt: Ein guter Business-Anzug funktioniert auch als Hochzeitsanzug — und ihr könnt ihn danach weitertragen.
Die kleinen Posten, die sich summieren
Papeterie (Save-the-Dates, Einladungen, Menükarten) kostet 300-800 Euro. Trauringe liegen zwischen 500 und 3.000 Euro — je nach Material. Die standesamtliche Trauung kostet 40-150 Euro an Gebühren. Ein freier Trauredner (falls ihr eine freie Trauung plant) nimmt 800-2.500 Euro. Gastgeschenke und Dankeskarten schlagen mit 100-300 Euro zu Buche.
Und dann gibt's noch: Hochzeitstorte (150-400 Euro), Hochzeitsauto (300-800 Euro) und all die kleinen Extras, die ihr vorher nicht auf dem Schirm hattet.
Mehr zu versteckten Kosten und smarter Budgetplanung findet ihr in unserem Guide Hochzeitsbudget planen: Prioritäten richtig setzen.
So spart ihr clever — ohne Abstriche bei der Qualität
Budget-Optimierung heißt nicht, auf alles zu verzichten. Es heißt, smart zu priorisieren.
Die wirkungsvollsten Spar-Hebel:
- Gästeliste verkleinern. Jeder Gast weniger spart euch 150-200 Euro. 20 Gäste weniger = 3.000-4.000 Euro gespart.
- Termin flexibel wählen. Unter der Woche oder in der Nebensaison spart 20-30% bei Location und Dienstleistern. Ein Freitag ist oft schon deutlich günstiger als ein Samstag.
- DIY mit Köpfchen. Deko, Einladungen und kleine Details könnt ihr selbst machen — wenn ihr Zeit und Lust habt. Spart aber nicht an Dingen, die Fachwissen brauchen (Fotografie, Catering).
- Digitale Einladungen. Statt gedruckter Karten spart ihr 200-500 Euro. In Zeiten von WhatsApp und E-Mail völlig normal.
- Buffet statt Menü. Ein gutes Buffet ist oft 20-30% günstiger als ein serviertes Menü — und lockert die Atmosphäre auf.
Was ihr nicht sparen solltet: Fotografie (die Erinnerungen bleiben), gutes Essen (hungrige Gäste sind unglückliche Gäste) und verlässliche Dienstleister (ein billiger DJ mit schlechter Anlage ruiniert die Stimmung).
Falls ihr mit kleinerem Budget plant, hilft euch unser Artikel zu nachhaltig heiraten und Geld sparen weiter.
Budget-Kontrolle während der Planung
Ein Budget festlegen ist das eine — es einhalten das andere. Hier sind bewährte Strategien.
- Führt eine Ausgabenliste. Excel, Google Sheets oder MyWeddingCoach — egal wie, Hauptsache ihr trackt jede Ausgabe. Schreibt auf: was, wie viel geplant, wie viel tatsächlich gezahlt. So seht ihr sofort, wo ihr über Budget lauft.
- Plant einen Puffer ein. Rechnet 10-15% eures Budgets als Notfallreserve. Es kommt immer was dazu — ob spontane Deko-Idee oder unerwartete Gebühren.
- Verhandelt mit Dienstleistern. Viele Dienstleister haben Spielraum, besonders bei Buchungen in der Nebensaison oder unter der Woche. Fragt höflich nach Rabatten oder Paketpreisen.
- Zahlt in Raten. Die meisten Dienstleister erwarten Anzahlungen und Restzahlungen. Das entzerrt die finanzielle Belastung über die Planungszeit.
Budgetplanung nach Gästezahl
Eure Gästezahl bestimmt im Wesentlichen euer Budget. Hier sind realistische Richtwerte:
- Für 50 Gäste: 8.000-15.000 Euro. Eine intimere Feier mit engsten Freunden und Familie. Pro-Kopf-Kosten liegen bei 160-300 Euro.
- Für 80 Gäste: 12.000-20.000 Euro. Der deutsche Durchschnitt. Hier habt ihr genug Gäste für gute Stimmung, aber die Kosten bleiben überschaubar. Pro-Kopf-Kosten: 150-250 Euro.
- Für 120 Gäste: 18.000-30.000 Euro. Eine große Hochzeit erfordert mehr Budget — aber auch mehr Organisation. Pro-Kopf-Kosten: 150-250 Euro (oft günstiger pro Person durch Skaleneffekte).
Mehr zur Planung mit kleiner Gästeliste findet ihr in unserem Artikel Kleine Hochzeit planen.
Häufige Budgetfehler — und wie ihr sie vermeidet
- Fehler 1: Zu optimistisch kalkulieren. Ihr denkt, die Location kostet 2.000 Euro — dann kommen Technik, Service, Steuern dazu und ihr seid bei 3.500 Euro. Lösung: Rechnet immer 20% nach oben.
- Fehler 2: Kleinigkeiten vergessen. Gastgeschenke, Hochzeitstorte, Parkplatzgebühren — die kleinen Posten summieren sich auf 1.000-2.000 Euro. Lösung: Macht eine detaillierte Checkliste aller möglichen Kosten.
- Fehler 3: Nicht vergleichen. Ihr bucht den erstbesten Fotografen, ohne Angebote einzuholen. Lösung: Holt mindestens drei Angebote ein und vergleicht Preis und Leistung.
- Fehler 4: Zu spät anfangen. Sechs Monate vor der Hochzeit zu merken, dass das Budget nicht reicht, ist stressig. Lösung: Budgetplanung ist der erste Schritt — noch vor der Location-Suche.
Wie MyWeddingCoach euch beim Budget hilft
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Keine komplizierten Excel-Tabellen, kein Rätselraten — nur ein klarer Plan, der euch entspannt durch die Planung bringt.
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Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Hochzeit in Deutschland durchschnittlich? ▾
Eine Hochzeit in Deutschland kostet durchschnittlich zwischen 14.000 und 16.000 Euro. Über die Hälfte der Paare gibt bis zu 15.000 Euro aus. Die Kosten hängen stark von Gästezahl, Location und Region ab — in Metropolen liegt der Durchschnitt bei 150-250 Euro pro Gast, in ländlichen Regionen bei 100-150 Euro pro Gast.
Wie viel sollte man für eine Hochzeit mit 80 Gästen einplanen? ▾
Für eine Hochzeit mit 80 Gästen solltet ihr mit 12.000 bis 20.000 Euro rechnen. Das entspricht etwa 150-250 Euro pro Gast. Die größten Posten sind dabei Catering und Location (ca. 50% des Budgets), Fotografie (1.500-3.000 Euro) und Musik (800-2.000 Euro).
Wie teilt man ein Hochzeitsbudget richtig auf? ▾
Eine bewährte Faustregel ist: 50% für Location und Catering, 15% für Fotografie und Videografie, 10% für Musik und Entertainment, 10% für Dekoration und Blumen, 10% für Kleidung und Styling, 5% für Papeterie und Einladungen. Diese Verteilung könnt ihr an eure Prioritäten anpassen.
Wo kann man bei einer Hochzeit am besten sparen? ▾
Die besten Sparmöglichkeiten liegen bei der Gästeliste (weniger Gäste = deutlich niedrigere Kosten), dem Termin (unter der Woche oder Nebensaison), DIY-Deko statt Florist, digitale statt gedruckte Einladungen und Secondhand-Brautkleid. Spart aber nicht an Fotografie — die Erinnerungen bleiben.
Wann sollte man mit der Budgetplanung anfangen? ▾
Startet mit der Budgetplanung ganz am Anfang eurer Hochzeitsplanung — idealerweise 12-18 Monate vor der Hochzeit. Ein klares Budget hilft euch bei allen weiteren Entscheidungen: Gästeliste, Location-Auswahl und Dienstleister-Buchungen.
Muss man das komplette Budget vorher haben? ▾
Nein, ihr müsst das Budget nicht komplett auf einmal haben. Viele Paare sparen über die Planungszeit an, erhalten Geldgeschenke zur Verlobung oder bekommen Unterstützung von Familie. Wichtig ist nur, dass ihr wisst, wie viel ihr realistisch ausgeben könnt und wollt.
Dieser Artikel wurde vom MyWeddingCoach-Team erstellt. Basierend auf Gesprächen mit Paaren in der Planungsphase, Marktanalysen und der Erfahrung aus der Entwicklung eines KI-gestützten Hochzeitscoaches für den deutschen Markt. Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2026
Quellen
WeddyPlace Hochzeitsstudie 2024 (Statista, Mai 2024) - Durchschnittliche Hochzeitskosten Deutschland: Über die Hälfte der befragten Brautpaare gibt bis 15.000 Euro für ihre Hochzeit aus
Bridebook Hochzeitsstudie 2025 (ING, 2025) - Durchschnittliche Hochzeitskosten 15.629 Euro, inklusive Verlobungsring 16.527 Euro
WeddyPlace Hochzeitsstudie 2023 (November 2024) - Durchschnittlich kostet eine Hochzeit in Deutschland exakt 14.297 Euro
Amelia Hochzeiten & Events (Juni 2025) - Durchschnittliche Kosten für eine Hochzeit in Deutschland liegen 2025 bei 15.000 bis 30.000 Euro bei 60 bis 80 Gästen