Hochzeits-Checkliste 2026:
Alles im Blick, nichts vergessen

Die komplette Checkliste für eure Hochzeitsplanung. Monat für Monat, mit Erklärungen und auf den deutschen Markt zugeschnitten.

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Erstellt in 10 Minuten eure persönliche Checkliste. Zugeschnitten auf euer Budget, eure Gästezahl und euren Zeitrahmen.

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Warum eine gute Checkliste den Unterschied macht

Die Hochzeitsplanung beginnt für die meisten Paare mit dem gleichen Gefühl: Vorfreude. Und direkt danach die Frage „Wo fangen wir überhaupt an?" Rund die Hälfte aller Paare kennt dieses Gefühl.1 Fast drei Viertel haben Angst, etwas Wichtiges zu vergessen.2

Genau dafür gibt es Checklisten. Aber nicht jede hilft gleich gut. Eine generische PDF-Liste mit 200 Punkten kann genauso überfordern wie gar keine Liste. Denn sie ist nicht auf eure Situation zugeschnitten.

Was ihr braucht, ist ein Überblick, der zu eurem Zeitrahmen, eurem Budget und eurer Gästezahl passt. Auf dieser Seite findet ihr beides: eine komplette Übersicht aller Aufgaben und den Weg zu eurer persönlichen Checkliste, die nur zeigt, was für euch relevant ist.

Eure Hochzeitsplanung im Zeitplan

Die folgende Checkliste orientiert sich an einem Planungszeitraum von 12 Monaten. Das ist der häufigste Zeitrahmen für Hochzeiten in Deutschland. Ihr habt mehr oder weniger Zeit? Keine Sorge. Die Phasen lassen sich anpassen. Weiter unten erklären wir, wie.

12+ Monate vorher: Die Grundsteine legen

Hier geht es um die großen Entscheidungen, die alles Weitere beeinflussen. Nehmt euch bewusst Zeit. Budget, Gästezahl und Location bestimmen den Rahmen für eure gesamte Planung.

  • Budget gemeinsam festlegen. Klärt zuerst, wie viel ihr ausgeben wollt und könnt. Bezieht mögliche Zuschüsse von Eltern mit ein. Das Budget bestimmt alle weiteren Entscheidungen. → Mehr zum Hochzeitsbudget
  • Gästeliste erstellen (erste Version). Schreibt alle auf, die euch einfallen. Kürzen könnt ihr später. Aber die grobe Zahl braucht ihr für Location-Anfragen und Catering.
  • Standesamt-Termine prüfen. Die Anmeldung zur Eheschließung ist in den meisten Städten erst 6 Monate vorher möglich. Beliebte Termine sind trotzdem früh vergeben. Erkundigt euch jetzt, wie die Buchung in eurer Gemeinde funktioniert. → Alle Infos zum Standesamt
  • Location suchen und buchen. Die Location ist die wichtigste Einzelentscheidung. Besichtigt mindestens drei Optionen und fragt nach Verfügbarkeit für euren Wunschzeitraum. In der Hauptsaison (Mai bis September) sind gute Locations ein Jahr im Voraus ausgebucht.
  • Save-the-Dates versenden. Sobald Datum und Location stehen, informiert eure Gäste. Vor allem, wenn viele von weiter weg anreisen.
  • Art der Trauung klären. Standesamtlich, kirchlich, freie Trauung oder eine Kombination? Wer eine kirchliche oder freie Trauung plant, beginnt jetzt mit der Suche nach Pfarrern oder freien Rednern.

9–10 Monate vorher: Die großen Entscheidungen

Der Rahmen steht. Jetzt kommen die Dienstleister und die ersten konkreten Details. Holt mindestens zwei bis drei Angebote pro Dienstleister ein. Das hilft bei der Einschätzung und beim Budget.

  • Fotografen buchen. Gute Hochzeitsfotografen sind in der Hauptsaison früh ausgebucht. Schaut euch Portfolios an und trefft euch persönlich. Die Chemie zählt hier besonders. → Wichtige Fragen an Dienstleister
  • DJ oder Band anfragen. Klärt, was zur Stimmung eurer Feier passt. Fragt nach Referenzen und ob ein Vorgespräch möglich ist. → Wichtige Fragen vor der Buchung
  • Catering klären. Wenn eure Location kein eigenes Catering hat: Holt jetzt Angebote ein. Denkt an Menü vs. Buffet und mögliche Allergien oder Unverträglichkeiten eurer Gäste.
  • Brautkleid und Anzug. Terminvereinbarungen in Brautmodengeschäften sind oft Wochen im Voraus nötig. Maßanfertigungen brauchen 4 bis 6 Monate.
  • Trauzeugen fragen. Ein schöner Moment und ein praktischer. Trauzeugen können euch bei der Planung unterstützen.

6 Monate vorher: Es wird konkreter

Ab hier wird es persönlich. Gleichzeitig stehen ein paar wichtige formale Schritte an.

  • Eheschließung beim Standesamt anmelden. In den meisten deutschen Städten könnt ihr die Anmeldung frühestens 6 Monate vorher vornehmen. Bringt alle nötigen Unterlagen mit. Welche das sind, erfahrt ihr bei eurem Standesamt. Am besten vorher anrufen und nach der aktuellen Liste fragen. → Checkliste: Dokumente & Ablauf
  • Ehevertrag besprechen. Wer einen Ehevertrag in Betracht zieht, klärt das jetzt. Ein Notartermin braucht Vorlauf, und dieses Thema gehört nicht auf den letzten Drücker.
  • Einladungen gestalten und versenden. Gebt euren Gästen genug Zeit zum Planen. Vor allem für Unterkünfte und Anreise. 6 Monate Vorlauf ist ein guter Richtwert.
  • Eheringe aussuchen. Gravuren und Sonderanfertigungen brauchen mehrere Wochen. Fangt jetzt mit der Auswahl an.
  • Flitterwochen planen. Frühbucher-Angebote und beliebte Reiseziele sprechen für eine rechtzeitige Buchung.
  • Probe-Menü beim Caterer. Wenn euer Caterer eine Verkostung anbietet, nehmt sie wahr. So wisst ihr genau, was eure Gäste erwartet.

3 Monate vorher: Die Details

Die großen Bausteine stehen. Jetzt fügt ihr die einzelnen Puzzleteile zusammen und formt den Tagesablauf.

  • RSVP-Deadline setzen und nachfassen. Setzt eine klare Frist und scheut euch nicht, freundlich nachzuhaken. Die finale Gästezahl braucht ihr für Caterer, Sitzordnung und Tischkarten.
  • Sitzordnung planen. Klingt einfach, braucht aber Zeit. Denkt an Familiendynamiken und stellt sicher, dass sich niemand unwohl fühlt. Plant ihr das zu zweit.
  • Dekoration planen und bestellen. Legt ein Farbkonzept fest und bestellt rechtzeitig. Saisonale Blumen beeinflussen Verfügbarkeit und Preis.
  • Tagesablauf erstellen. Von der Trauung über das Essen bis zur Party: Legt den Zeitplan fest und teilt ihn mit euren Dienstleistern. → Der perfekte Tageszeitplan
  • Polterabend planen. Wer einen Polterabend möchte, bespricht mit den Trauzeugen, was gewünscht ist. Und was nicht.

1 Monat vorher: Der Feinschliff

Bestätigen, prüfen, vorbereiten. Die Planung ist fast abgeschlossen. Jetzt sorgt ihr dafür, dass am Tag alles reibungslos läuft.

  • Finale Abstimmung mit allen Dienstleistern. Bestätigt Uhrzeiten, Adressen und Abläufe schriftlich. Ein kurzer Check-in per Mail reicht. Aber macht ihn.
  • Probe-Frisur und Probe-Make-up. Testet den Look unter realistischen Bedingungen. Bringt Fotos mit, die eure Vorstellung zeigen.
  • Notfallkörbchen zusammenstellen. Pflaster, Nähzeug, Kopfschmerztabletten, Deo, Haargummis, Taschentücher. Klingt übertrieben, bis man es braucht.
  • Trauringe abholen und prüfen. Passt die Gravur? Sitzt der Ring? Prüft beides in Ruhe.

Die letzte Woche vor der Hochzeit

Die Planung ist abgeschlossen. Diese Woche gehört den letzten Handgriffen. Und euch.

  • Finale Gästezahl an Caterer und Location melden. Letzte Änderungen durchgeben. Danach ist der Stand fix.
  • Hochzeitsreden vorbereiten. Wer selbst etwas sagen will: Schreibt es auf und übt es einmal laut. Es muss nicht perfekt sein. Es muss echt sein.
  • Packliste für den Hochzeitstag erstellen. Ringe, Unterlagen fürs Standesamt, Outfit, Notfallkörbchen, Ladekabel, Bargeld. Schreibt alles auf und gebt die Liste jemandem, dem ihr vertraut.
  • Delegieren. Gebt letzte Aufgaben an Trauzeugen, Familie oder enge Freunde ab. Am Hochzeitstag sollt ihr feiern, nicht organisieren.

Am Hochzeitstag

Ihr habt alles vorbereitet. Jetzt dürft ihr genießen. Trotzdem hilft ein kleiner Plan für den Morgen, damit der Start entspannt bleibt.

  • Getting Ready Timeline. Plant rückwärts vom Zeitpunkt der Trauung: Wann muss das Styling fertig sein? Wann der Fotograf da sein? Wann fahrt ihr los? Baut Puffer ein.
  • Wichtige Telefonnummern griffbereit haben. Location, Caterer, Fotograf, DJ, Trauzeugen. Alles auf einer Liste. Gebt sie auch an eure Trauzeugen.
  • Einen Notfallplan haben. Regen, verspätete Dienstleister, technische Probleme: Für die häufigsten Szenarien reicht ein kurzer Plan B. Das gibt euch Sicherheit, auch wenn alles glattläuft.

Die wichtigsten Deadlines auf einen Blick

Ihr wollt wissen, wann was erledigt sein muss? Diese Übersicht zeigt euch die Fixtermine, die ihr nicht verpassen solltet.

Wann

Location buchen
12–18 Monate vorher
Fotograf & DJ buchen
9–12 Monate vorher
Standesamt anmelden
Frühestens 6 Monate vorher
Kleidung bestellen
5–8 Monate vorher
Einladungen versenden
3–4 Monate vorher
RSVP-Deadline setzen
6–8 Wochen vorher
Finale Gästezahl melden
1–2 Wochen vorher

Warum

Location buchen
Beliebte Termine schnell vergeben
Fotograf & DJ buchen
Top-Dienstleister früh ausgebucht
Standesamt anmelden
Gesetzliche Frist (§ 13 PStG)
Kleidung bestellen
Produktions- & Änderungszeit
Einladungen versenden
Gäste brauchen Planungszeit
RSVP-Deadline setzen
Finale Gästezahl für Caterer
Finale Gästezahl melden
Caterer braucht Vorlauf

Pufferzeiten richtig einplanen

Dinge dauern fast immer länger als gedacht. Plant in jeder Phase 10–15 % Zeitreserve ein. Besonders hier:

  • Internationale Dokumente: +2–3 Wochen für Apostille oder Beglaubigung
  • Kleidungsänderungen: +6–8 Wochen zwischen Bestellung und Hochzeit
  • Papeterie-Druck: +3–4 Wochen Produktionszeit
  • Tagesablauf: +10–15 Minuten Puffer zwischen jedem Programmpunkt

Nach der Hochzeit: Diese Aufgaben vergessen die meisten

Die Feier ist vorbei, aber die Checkliste hat noch ein paar Punkte. Diese Aufgaben gehen in der Hochzeitseuphorie gerne unter. Am besten erledigt ihr sie in den ersten zwei bis vier Wochen.

  • Dankeskarten versenden. Innerhalb von 4 bis 6 Wochen nach der Hochzeit. Wartet auf die Fotos vom Fotografen und legt eines bei. Das kommt gut an.
  • Namensänderung (wenn gewünscht). Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Bankkonto, Versicherungen, Arbeitgeber: Die Liste ist lang. Beginnt mit den offiziellen Dokumenten beim Bürgeramt. → Komplette Checkliste nach der Hochzeit
  • Versicherungen zusammenlegen. Haftpflicht, Hausrat, Krankenversicherung. Nach der Hochzeit könnt ihr oft sparen, wenn ihr Verträge zusammenführt.
  • Offene Rechnungen begleichen. Prüft alle Dienstleister-Rechnungen und bezahlt zeitnah. Vergleicht mit euren Angeboten und dem Budget.

Checkliste ist nicht gleich Checkliste: Was die meisten falsch machen

Im Internet findet ihr hunderte Hochzeits-Checklisten. Die meisten haben das gleiche Problem: Sie sind für alle gemacht und passen deshalb für niemanden richtig.

Generische PDFs überfordern statt zu helfen. Eine Liste mit 200 Punkten klingt gründlich. Aber wenn die Hälfte davon für eure Hochzeit gar nicht relevant ist, verliert ihr den Überblick. Also genau das Gegenteil von dem, was eine Checkliste leisten soll.

Ohne Kontext fehlt das Warum. „Location buchen" steht auf jeder Checkliste. Aber wann genau? Und warum vor dem Caterer? Ohne Erklärungen fehlt die Einordnung. Und damit die Sicherheit, dass ihr auf dem richtigen Weg seid.

Statische Listen denken nicht mit. Euer Budget ändert sich. Gäste sagen ab. Der Zeitplan verschiebt sich. Eine gute Checkliste passt sich an. Eine PDF-Datei nicht.

So erstellt ihr eure persönliche Hochzeits-Checkliste

Zwischen „alles selbst in Excel zusammenstellen" und „blind einer generischen Liste folgen" gibt es einen besseren Weg: eine Checkliste, die auf eure Situation zugeschnitten ist.

MyWeddingCoach erstellt euch in unter 10 Minuten einen persönlichen Plan. Ihr beantwortet ein paar Fragen zu Budget, Gästezahl und Zeitrahmen und bekommt eine Checkliste, die genau zeigt, was für euch relevant ist. Kein generisches Template. Kein 200-Punkte-PDF.

PDF-Checkliste

Personalisierung
Keine
Zeitaufwand Einrichtung
Keiner
Budget-Überblick
Nein
Passt sich an
Nein
Zusammen planen
Schwierig
Kosten
Kostenlos

Excel / Sheets

Personalisierung
Manuell
Zeitaufwand Einrichtung
Mehrere Stunden
Budget-Überblick
Selbst erstellen
Passt sich an
Manuell
Zusammen planen
Möglich
Kosten
Kostenlos

MyWeddingCoach

Personalisierung
Automatisch
Zeitaufwand Einrichtung
10 Minuten
Budget-Überblick
Eingebaut
Passt sich an
Ja, automatisch
Zusammen planen
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Kosten
ab 9 €/Monat

Was euch der Coach gibt:

  • Personalisierte Aufgabenliste, die nichts Wichtiges vergisst
  • Budget-Überblick, der mitrechnet und warnt, bevor es eng wird
  • Gästemanagement mit RSVP
  • Planung als Team. Beide Partner sehen den gleichen Stand.

Eure personalisierte Checkliste in 10 Minuten.

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Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man mit der Hochzeitsplanung beginnen?

Idealerweise 12 bis 18 Monate vor dem Wunschtermin. So habt ihr genug Vorlauf für beliebte Locations und Dienstleister. Aber auch mit 6 Monaten ist eine schöne Hochzeit machbar. Ihr braucht dann einen strafferen Plan und etwas mehr Flexibilität bei der Location-Wahl.

Was sind die wichtigsten Aufgaben in den ersten 3 Monaten?

Budget festlegen, Gästeliste erstellen, Location suchen und buchen, Standesamt-Termine prüfen. Diese vier Entscheidungen bestimmen den Rahmen für alles Weitere. Erst wenn Budget und Gästezahl stehen, könnt ihr sinnvoll Dienstleister anfragen.

Was tun, wenn man weniger als 12 Monate Zeit hat?

Viele Paare planen erfolgreich in 6 bis 9 Monaten. Wichtig: Seid flexibel beim Datum und bei der Location, fragt Dienstleister parallel an (nicht nacheinander) und nutzt ein System, das eure verkürzte Timeline berücksichtigt. MyWeddingCoach erstellt euch einen Plan, der genau auf euren Zeitrahmen zugeschnitten ist.

Braucht jedes Paar die gleiche Checkliste?

Nein. Eine Hochzeit mit 30 Gästen im Restaurant braucht eine andere Checkliste als eine Feier mit 150 Gästen auf einem Landgut. Budget, Gästezahl, Zeitrahmen und eure Prioritäten bestimmen, welche Aufgaben relevant sind. Und welche ihr streichen könnt.

Was kostet eine Hochzeit in Deutschland 2026?

Die durchschnittlichen Kosten liegen bei 15.000 bis 25.000 € für eine Hochzeit mit 50 bis 80 Gästen. Die größten Posten: Location und Catering (ca. 40–50 % des Budgets), Fotografie (1.500–3.000 €) und Outfit (1.000–3.000 €). Ein realistisches Budget aufzustellen ist einer der wichtigsten ersten Schritte.

Hochzeit planen — wo fängt man an?

Fangt mit drei Dingen an: Budget festlegen, Gästezahl grob schätzen und einen Wunschzeitraum wählen. Erst dann lohnt sich die Location-Suche. Viele Paare machen den Fehler, mit Pinterest-Inspiration zu starten. Das führt oft zu Frust, weil die Wünsche nicht zum Budget passen.

Dieser Artikel wurde vom MyWeddingCoach-Team erstellt. Basierend auf Gesprächen mit Paaren in der Planungsphase, Marktanalysen und der Erfahrung aus der Entwicklung eines KI-gestützten Hochzeitscoaches für den deutschen Markt. Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2026

Quellen

1 Laut interner Nutzerbefragung von MyWeddingCoach (2025/2026) geben 48 % der Paare an, nicht zu wissen, wo sie mit der Hochzeitsplanung anfangen sollen.

2 In derselben Befragung nannten 74 % der Paare die Angst, etwas Wichtiges bei der Planung zu vergessen, als eine ihrer größten Sorgen.