Braucht ihr einen Hochzeitsplaner?

Die Antwort hängt von eurer Situation ab – nicht vom Budget.
Findet in 2 Minuten heraus, was für euch am besten passt.

Wie viele Gäste plant ihr ungefähr ein?

Eine grobe Schätzung reicht.

Warum sich viele Paare diese Frage stellen

Hochzeitsplanung fühlt sich am Anfang oft überwältigend an. „Brauchen wir professionelle Hilfe?“ ist eine der ersten Fragen. Die kurze Antwort: Es kommt darauf an.

Die große Mehrheit der Paare in Deutschland plant die Hochzeit selbst, nur ein kleiner Teil bucht einen professionellen Planer. 1 Das zeigt: Eine Hochzeit ohne Planer ist absolut machbar. Entscheidend sind eure Zeit, die Komplexität eurer Feier und wie viel Unterstützung ihr euch wünscht.

Was ein Hochzeitsplaner tatsächlich macht (und was nicht)

Ein professioneller Hochzeitsplaner übernimmt die gesamte Organisation. Von der Dienstleister-Suche über Verhandlungen bis zur Koordination am Hochzeitstag. Er kennt die besten Locations in eurer Region und sorgt dafür, dass am Tag selbst alles reibungslos läuft.

Was ein Planer nicht macht: Die Entscheidungen für euch treffen. Ihr bestimmt weiterhin Stil, Budget und die wichtigen Details; der Planer setzt eure Vision um.

Was kostet ein Hochzeitsplaner in Deutschland?

Vollplanung
Kosten 1.500–5.000 € 2
Was ihr bekommt Komplette Organisation von A bis Z
Teilplanung
Kosten 1.000–2.500 €
Was ihr bekommt Unterstützung in bestimmten Bereichen
Day-Of-Koordination
Kosten ab ca. 800–1.100 € 3
Was ihr bekommt Ihr plant selbst, am Tag übernimmt ein Profi
MyWeddingCoach
Kosten ab 9,90 €/Monat
Was ihr bekommt Personalisierter Plan mit Checklisten, Budget-Tools und Timeline

Wie berechnen Hochzeitsplaner ihr Honorar?

Die meisten arbeiten mit einem von drei Modellen: einer Pauschale, einem Stundensatz (50 - 150 € pro Stunde) oder einem Prozentsatz von 10 - 15% des Gesamtbudgets.2 Bei einer Hochzeit mit 20.000 € Budget läge das Honorar also bei 2.000 - 3.000 €. Die Preise variieren je nach Region und Umfang. In Großstädten wie München, Hamburg oder Berlin ist es tendenziell teurer als auf dem Land.
Mehr zu den Gesamtkosten einer Hochzeit haben wir in unserem Artikel Wie teuer ist eine Hochzeit in Deutschland wirklich? zusammengefasst.

Wann ein Planer sinnvoll ist – und wann nicht

Ein Planer kann sich lohnen, wenn:

  • Ihr über 150 Gäste einladet
  • Ihr eine Destination-Hochzeit oder Feier im Ausland plant
  • Die Planungszeit unter 6 Monate liegt
  • Ihr mehrere Locations oder ein aufwendiges Konzept habt
  • Ihr beruflich kaum Zeit für die Planung habt

Die meisten Paare schaffen es selbst. Besonders, wenn:

  • Die Gästezahl überschaubar ist (bis ca. 100 Personen)
  • Ihr mindestens 12 Monate Vorlauf habt 4
  • Das Konzept klar ist: eine Location, ein klassischer Ablauf
  • Ihr ein gutes System habt, das euch durch die Planung führt

Die Frage „Hochzeitsplaner ja oder nein?“ lässt sich also nicht pauschal beantworten. Es geht weniger ums Budget als um eure Lebenssituation: Wie viel Zeit habt ihr? Wie komplex wird die Feier? Und wie viel Struktur braucht ihr, um euch sicher zu fühlen?

Hochzeit selber planen: Was ihr wissen solltet

Wenn ihr euch entscheidet, eure Hochzeit selber zu planen, seid ihr in guter Gesellschaft. Die meisten Paare in Deutschland machen genau das und die allermeisten sind hinterher froh, dass sie es selbst in der Hand hatten.

Damit die Planung nicht zum Stressfaktor wird, helfen drei Dinge:

  1. Früh anfangen, aber nicht hetzen. Zwölf Monate Vorlauf geben euch genug Spielraum für Location, Dienstleister und alle Details. Wer weniger Zeit hat, kann trotzdem selbst planen: mit klaren Prioritäten und einem realistischen Zeitplan. Unser Planungsleitfaden für 2026 zeigt euch Schritt für Schritt, was wann dran ist.
  2. Budget von Anfang an im Blick behalten. Die größte Überraschung bei der Hochzeitsplanung sind nicht die großen Posten – sondern die vielen kleinen, die sich summieren. Setzt euch früh einen Rahmen und trackt jede Ausgabe. Wie das konkret geht, erklären wir in Hochzeitsbudget planen.
  3. Aufgaben im Team verteilen. Hochzeitsplanung ist kein Solo-Projekt. Teilt die To-dos zwischen euch auf und bezieht Trauzeugen, Freunde oder Familie ein, wo es Sinn macht. Eine gute Checkliste hilft dabei, nichts Wichtiges zu vergessen.

Der häufigste Fehler bei der Selbstplanung: Alles gleichzeitig angehen. Fangt mit der Location und dem Budget an. Der Rest ordnet sich darum.

Einen guten Hochzeitsplaner finden: Worauf ihr achten solltet

Falls ihr euch für professionelle Hilfe entscheidet, ist die Wahl des richtigen Planers entscheidend. Hochzeitsplaner ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung, die Qualität variiert stark.

Gute Anhaltspunkte bei der Suche:

  • Fragt nach der konkreten Anzahl organisierter Hochzeiten (nicht nach „Jahren Erfahrung“)
  • Achtet auf Referenzen und echte Erfahrungsberichte von Paaren
  • Klärt im Erstgespräch, ob die Chemie stimmt, denn ihr arbeitet monatelang zusammen
  • Lasst euch ein detailliertes Angebot geben: Was genau ist enthalten, was kostet extra?
  • Prüft, ob der Planer Mitglied im Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. ist. Das ist ein Qualitätssignal, aber keine Pflicht

Wichtig: Sprecht mit mindestens zwei bis drei Planern, bevor ihr euch entscheidet. Vergleicht nicht nur Preise, sondern auch den Umfang und die Arbeitsweise. Ein gutes Erstgespräch ist in der Regel kostenlos.

Day-of-Koordination: Der Mittelweg

Zwischen „alles selbst machen“ und „komplett abgeben“ gibt es eine Option, die viele Paare nicht kennen: die Day-of-Koordination. Dabei plant ihr alles selbst, aber am Hochzeitstag übernimmt ein Profi die Regie.

Das bedeutet: Ihr kümmert euch um Location, Dienstleister, Ablauf und Details. Vier bis sechs Wochen vor der Hochzeit übergebt ihr den Plan an den Koordinator, der sich einarbeitet. Am Tag selbst ist er oder sie die zentrale Ansprechperson für alle Beteiligten – und ihr könnt einfach feiern.

Die Kosten liegen bei ca. 800 - 1.100 €³ und sind damit deutlich niedriger als eine Vollplanung. Für Paare, die gerne selbst planen, sich aber am Tag selbst nicht um Logistik kümmern wollen, kann das die ideale Lösung sein.

Hochzeitsplaner vs. selber planen: Was passt zu euch?

Selber planen

Kosten:
Kostenlos
Zeitaufwand:
Hoch
Kontrolle:
Voll
Struktur:
Selbst erstellen
Sicherheitsgefühl:
Eigenverantwortung
Verfügbarkeit:
Ideal für:
Organisationstalente mit Zeit

MyWeddingCoach

Kosten:
ab 9,90 €/Monat
Zeitaufwand:
Mittel
Kontrolle:
Voll
Struktur:
Eingebaut
Sicherheitsgefühl:
Nichts vergessen, Budget im Blick
Verfügbarkeit:
24/7
Ideal für:
Paare, die Struktur wollen

Teilplanung

Kosten:
1.000–2.500 €
Kontrolle:
Geteilt
Zeitaufwand:
Mittel
Struktur:
Teilweise
Sicherheitsgefühl:
Teilweise abgesichert
Verfügbarkeit:
Nach Termin
Ideal für:
Bestimmte Bereiche outsourcen

Vollplanung

Kosten:
1.500–5.000 €
Zeitaufwand:
Gering
Kontrolle:
Planer setzt um
Struktur:
Komplett
Sicherheitsgefühl:
Rundumbetreuung
Verfügbarkeit:
Nach Termin
Ideal für:
Komplexe Hochzeiten

Ihr wollt selbst planen? Dann mit einem Plan, der mitdenkt.

In unter 10 Minuten erstellt MyWeddingCoach einen Fahrplan für eure Hochzeit. Abgestimmt auf euer Budget, eure Gäste und euren Zeitrahmen.

Selbst planen - aber nie allein

Ihr habt diesen Artikel gelesen. Wahrscheinlich, weil ihr gerade überlegt, wie ihr eure Hochzeit am besten organisiert. Vielleicht habt ihr schon angefangen, Listen zu schreiben, Locations zu googeln oder euch durch Pinterest-Boards zu klicken. Und vielleicht merkt ihr, dass es viel ist. Zu viel für ein Spreadsheet, aber zu wenig für einen Planer, der tausende Euro kostet.

Genau dafür gibt es MyWeddingCoach.

Ihr beantwortet ein paar Fragen zu eurer Situation – wann ist die Hochzeit, wie viele Gäste, was ist euer Budget – und in 10 Minuten erstellt ihr mit dem MyWeddingCoach einen persönlichen Fahrplan. Keine generische Vorlage, sondern ein Plan, der eure Prioritäten kennt und sich anpasst, wenn sich etwas ändert.

Was das konkret bedeutet: Ihr wisst immer, was als Nächstes dran ist. Euer Budget rechnet mit und zeigt frühzeitig, wenn es eng wird. Eure Gästeliste ist an einem Ort: mit Zu- und Absagen, Menüwahl und Notizen. Und weil ihr als Team plant, sehen beide Partner den gleichen Stand.

Der Unterschied zu „einfach selbst machen“: Ihr habt Struktur, ohne die Kontrolle abzugeben. Und die Sicherheit, dass nichts Wichtiges untergeht.

Wie ihr euer Budget konkret aufteilen könnt, zeigt unser Artikel Hochzeitsbudget sinnvoll aufteilen. Und wenn die Location euer größter offener Punkt ist: Was kostet die Hochzeitslocation wirklich? hilft bei der Einschätzung.

Selbst planen – mit dem richtigen System.

In 10 Minuten erstellt ihr mit MyWeddingCoach einen Plan, der zu eurem Budget, eurer Gästezahl, eurem Zeitrahmen und euch passt.

Danach 9,90 €/Monat · Monatlich kündbar

Häufig gestellte Fragen

Dieser Artikel wurde vom MyWeddingCoach-Team erstellt. Basierend auf Gesprächen mit Paaren in der Planungsphase, Marktanalysen und der Erfahrung aus der Entwicklung eines KI-gestützten Hochzeitscoaches für den deutschen Markt. Zuletzt aktualisiert: Februar 2026

Quellen

1 Laut Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. ist professionelle Hochzeitsplanung in Deutschland ein wachsender, aber noch vergleichsweise kleiner Markt. Die große Mehrheit plant in Eigenregie — oft mit Unterstützung von Tools, Checklisten und dem persönlichen Umfeld. (bund-deutscher-hochzeitsplaner.de)

2 Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V.: Stundensätze zwischen 50–150 €, Honorar abhängig von Umfang und Region. (bund-deutscher-hochzeitsplaner.de) // Hochzeitsportal24: ~10–15% des Gesamtbudgets, bei 20.000 € Budget ca. 2.000–3.000 €. (hochzeitsportal24.de) // Eventbooking24: Pauschale zwischen 1.500–5.000 €. (eventbooking24.com)

3 Day-Of-Koordination: Preise variieren stark — ab ca. 800 € für einfache Tagespakete bis über 1.100 € bei umfangreicherer Betreuung (ab 1 Monat vor der Hochzeit). Quellen: Diverse Hochzeitsplaner-Websites, z. B. Avec Marie, kartenliebe.de

4 Laut der Kartenmacherei Hochzeitsstudie 2024 beginnen die meisten Paare in Deutschland rund 12 Monate vor der Hochzeit mit der Planung. (kartenmacherei.de/hochzeitsstudie)